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Juni 
Juli 

Stuhlmann-Brunnen
Imposante, mehrfigurige Brunnenanlage mit Wasserspiel


Der Stuhlmannbrunnen im Hamburger Bezirk Altona (bis 1938 selbständige Stadt Altona/Elbe) ist eine imposante, mehrfigurige Brunnenanlage mit Wasserspiel (eingeweiht an Pfingsten 1900); er steht heute in der zentralen Grünanlage zwischen Rathaus, Museum und dem Bahnhof Altonas.

Stifter
Günther Ludwig Stuhlmann (* 10. Februar 1797 in Neumühlen; † 30. März 1872 in Nizza; Grabstätte auf dem Altonaer Friedhof am Diebsteich) war Gründer und Direktor der Altonaer Gas- und Wasseranstalt AG, deren Gaswerk zudem auf seinem Privatgrundstück am Elbufer errichtet wurde. 1869 vermachte er seiner "Vaterstadt Altona" testamentarisch rund 75.000 Mark Courant mit der Bestimmung, aus diesem Legat einen neuen Turm für die Ottenser Christianskirche, ein städtisches Leichenhaus, einen öffentlichen Garten sowie einen Springbrunnen zu finanzieren. Der Brunnen sollte nach dem Willen des Stifters seinen Standort an der Westseite der Palmaille, zwischen dem Bahnhof und dem zur Elbe hin steil abfallenden Geesthang, erhalten.

Die Restaurierung des Stuhlmann-Brunnens
Mit dem Jahr 2000 näherte sich das 100-jährige Jubiläum des Stuhlmannbrunnens. Gleichzeitig stand die Neugestaltung des Bahnhofsumfeldes wieder zur Debatte.

In dieser Situation entschlossen sich das Bezirksamt Altona und die Stiftung Denkmalpflege Hamburg trotz der immensen Kosten 1997 zur grundlegenden Instandstzung des Stuhmannbrunnens.

Standortwechsel
Im Zuge der Bauarbeiten für die neue City-S-Bahn wurde der Brunnen demontiert und im Januar 1974 mit einem Autokran in sein „Exil“ an die Schlüterstraße gebracht. Erst im September 1978 erfolgte die Wiederaufstellung. Der neue Standort entsprach jedoch nicht der auf Fernsicht angelegten monumentalen Wirkung des Brunnens.

1983 bereits vermerkten die Altonaer Nachrichten: „Durch die Rippen der Centauren pfeift der Wind. Die grünoxidierten Figuren des Stuhlmannbrunnens sind löchrig. Spritzt Wasser aus den Fontänen, gluckert die unter dem Denkmal liegende Brunnenkammer ab“. Die Schäden am Brunnen nahm von Jahr zu Jahr zu, trotz der in den Jahren 1951 und 1978 durchgeführten Restaurierungsarbeiten.

Mit der im Jahr 2000 abgeschlossenen Instandsetzung erfolgte auch die denkmalgerechte Wiederaufstellung am Nordende des Platzes der Republik.

Das Schadensbild
Bereits das 1989 erstellte Gutachten der Hamburger Metallrestaurierungswerkstatt Betina Roß GmbH kam zu dem Ergebnis, dass „aufgrund des jetzigen schlechten Zustandes... dem Brunnen nur noch mit einer umfassenden Restaurierungsmaßnahme geholfen werden kann... Die Hauptträger sind teilweise bis zum vollständigen Substanzverlust korrodiert. Die statischen Anforderungen an die Hauptträger sind nicht mehr gewährleistet. „Neben der fortgeschrittenen Korrosion haben nach der Umsetzung 1978 auch die Schwingungen durch den unterirdisch verlaufenden S-Bahnverehr und eine ca. 1 Meter hohe Betonverfüllung zu weiteren Schädigungen geführt.

Die Umsetzung
Durch die guten Erfahrungen, die die Denkmalschutzbehörde und das Bezirksamt Altona mit den Beschäftigungsträgern Arbeit und Lernen Hamburg GmbH und Ökologische Technik e.V. gemacht hatten, entschloss man sich 1997, aus Teilen der Instandsetzungsmaßnahme Stuhlmannbrunnen ein ABM-Projekt zu machen. Hierdurch konnte ein Großteil der Kosten durch die Behörde für Arbeit, Gesundheit und Soziales und das Arbeitsamt Hamburg gedeckt werden. Die Hamburger Wasserwerke installierten die Brunnentechnik auf eigene Kosten. Die Stiftung Denkmalpflege Hamburg orgnisierte eine erfolgreiche Spendenkampagne für die Restaurierung der Figuren. Im Januar 1998 nahm das Institut Hamburg-Harburg GmbH seine Tätigkeit hinsichtlich Planung und Objektüberwachung der Instand- und Umsetzung des Stuhlmannbrunnens unter Federführung des Bezirksamtes Altona, Hochbauabteilung auf.

Die Instandsetzung der Kupferhaut
Die Restaurierung erfolgte auf dem Gelände der Norddeutschen Affinerie, die eine große Wekhalle, Material und Know-how zur Verfügung gestellt hattte.

Die Metallrestaurierung wurde nach öffentlicher Ausschreibung an die Firma Betina Roß GmbH vergeben. Nach dem Aufbau des Stahlgerüstes konnte im Juni 1999 angefangen werden. Nach der Reinigung zeigte sich ein noch größeres Schadensmaß als zunächst angenommen. „Es gibt nicht nur ca. 10.000 Löcher, es gibt sehr viele Risse, die entstanden sind durch Bewegung des Materials. Löcher entstanden sicher auch durch Einwirkungen von außen, da das Material an bestimmten Stellen sehr dünn ist. Das Material ist aber auch korrodiert... Die Beulen haben wir rausgehämmert... Wir haben die Figuren gereinigt, gestrahlt, die schwarzen Krusten entfernt und überall da ist es jetzt rotbraun... Auf das Objekt wurde eine Konservierung aufgebracht, damit sich die Krusten nicht wieder bilden, der Schmutz sich nicht so ablagert und ein geschlossenes Gesamtbild entsteht... Leider ist es nicht einmal unter Laborbedingungen möglich, eine Grünpatina herzustellen, die nicht einen Blaustich hat oder sonstige farbliche Veränderungen aufweist.“

Erhalt für die Zukunft
Am 1. Juni 1999 erfolgte die Grundsteinlegung. Zum 100-jährigen Jubliläum am 1. Juni 2000 nahm der Brunnen sein Wasserspiel wieder auf. Der Aufwand, das Engagement vieler Seiten und die Kosten waren sehr hoch.

Das Ergebnis ist der Erhalt eines für Hamburg herausragenden Denkmals und eines Beispiels hochrangiger, heute weitgehend verlorener Handwerkstechnik.

Der Stuhlmannbrunnen in neuem Glanz, jetzt mit viel Platz zur Entfaltung seiner monumentalen Ausdruckskraft, ist wieder zum Wahrzeichen und markanten Treffpunkt von Altona geworden.

Die siebeneinhalb Meter hohe Figurengruppe soll die Konkurrenz um Fischfang und -verarbeitung zwischen Hamburg und Altona symbolisieren.

Wild und ungestüm ringen zwei Zentauren (halb Mensch, halb Pferd) um einen großen Fisch.

Die wasserspeienden Echsen sind aus massiver Bronze. Der Rest der Figuren besteht aus Kupferblech auf einem Eisengerüst.

So wie Nereide, eine Meer-Nymphe, die laut griechischer Mythologie Schiffbrüchige beschützt und Seeleute mit lustigen Spielen unterhält.

Triton, Gott des Meeres und Sohn des Poseidon, spuckt empört Wasser auf die in sein Reich eingedrungenen Zentauren.

Gesicht eines Zentauren: Nach der griechischen Mythologie sind die auch Kentauren genannten Wesen eine Mischung aus Mensch und Pferd.

   



 W O
Grünanlage
Museumstraße
20000 Hamburg
Stadtteil: Altona

 W A N N
Mittwoch  13.06.2018
00:15  bis 24:00  Uhr

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Deutsche Bundesbahn: ALTONA
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S1, S2, S3, S11, S21, S31 ALTONA
Zu Fuß: Nach 1. Rolltreppe gleich rechts
Richtung Museumstraße/Elbe
Jeweils 5 - 7 Minuten

U-Bahn,S-Bahn,Bus: www.hvv.de

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