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Hauptbahnhof
Von hier in alle Richtungen


Der Hamburger Hauptbahnhof wurde als Ersatz für die früheren separaten und verstreut liegenden Kopfbahnhöfe verschiedener Bahngesellschaften ab 1904 erbaut und am 6. Dezember 1906 in Betrieb genommen. Mit circa 450.000 Reisenden und Besuchern pro Tag (laut Deutscher Bahn AG) ist er zusammen mit dem Münchner Hauptbahnhof der meistfrequentierte Personenbahnhof Deutschlands. Mit acht Bahnsteiggleisen für den Fern- und Regionalverkehr und vier S-Bahngleisen ist der Bahnhof gemessen an seiner Bedeutung jedoch relativ klein.

Der Hamburger Hauptbahnhof liegt zentral am östlichen Rand der Innenstadt. Auf dem Gelände des einstigen Hamburger Stadtwalles sowie der alten Steintorfriedhöfe erbaut, folgen die in Tieflage errichteten Gleisanlagen etwa dem Verlauf der alten Befestigungsanlage zwischen Hamburg und der östlich davon gelegenen ehemaligen Vorstadt St. Georg. Der Verlauf der heutigen Stadtteilgrenzen um den Bahnhof ordnet diesen gänzlich dem Stadtteil Hamburg-St. Georg zu.

Die Ausgänge auf der Ostseite führen weiter in diesen Stadtteil mit dem dort gelegenen Hachmannplatz/Heidi-Kabel-Platz mit dem Ohnsorg-Theater und dem Deutschen Schauspielhaus an der Kirchenallee, dem Richtung Steintorplatz gelegenen Museum für Kunst und Gewerbe und dem Zentralen Omnisbusbahnhof Hamburg (ZOB).

Die Ausgänge auf der Westseite führen jenseits des Straßenzuges Glockengießerwall/Steintorwall direkt in den Stadtteil Hamburg-Altstadt mit den Einkaufsstraßen Mönckebergstraße und der Fußgängerzone Spitalerstraße sowie zur nördlich des Hauptbahnhofes gelegenen Hamburger Kunsthalle.

Im innerstädtischen Fernstreckennetz ist der Hamburger Hauptbahnhof der gemeinsame Sternpunkt für die unmittelbar abzweigenden Verbindungen nach Norden (Kiel, Dänemark), Nordosten (Lübeck, Wismar), Osten (Berlin, Rostock) und Süden / Südwesten (Hannover, Bremen).

Für die repräsentative Gestaltung des Bahnhofes wurde 1900 ein Wettbewerb ausgeschrieben, den die Architekten Heinrich Reinhardt und Georg Süßenguth aus Charlottenburg gewannen. Kaiser Wilhelm II bewertete ihren ersten Entwurf als „einfach scheußlich“, er musste überarbeitet werden. Die technische Konzeption stammte von Ernst Moeller.

Halle und Empfangsgebäude

Der daraufhin überarbeitete Plan war monumentaler und betonte von außen die 73 m Spannweite der Bahnsteighalle. Die Halle ist 150 Meter lang, insgesamt 114 Meter breit und bis zu 37 Meter hoch. Das von zwei 45 Meter hohen Türmen mit quadratischem Querschnitt flankierte Empfangsgebäude wurde mit einer Brücke bzw. dem „Nordsteg“ quer durch die Bahnsteighalle an die Nordseite gebaut. Am südlichen Ende der Halle läuft innen der schmalere Südsteg als Fußgängerbrücke über die Gleise und außen die breite Straßenbrücke des Steintordamms, die als Bindeglied zwischen der Mönckebergstraße und der Adenauerallee wirkt. Die Halle wird als ein gelungenes Zitat des Palais des Machines der Pariser Weltausstellung von 1889 angesehen.

Im Zweiten Weltkrieg (Frühling 1941) erhielt der Hamburger Hauptbahnhof eine Tarnabdeckung in Form einer bemalten Holzkonstruktion, um anfliegenden alliierten Bomberverbänden die Orientierung zu erschweren. Trotz dieser Maßnahme wurde er vor allem im November 1941 und Juli 1943 durch Bombentreffer stark beschädigt, so daß nach 1945 sogar ein Abriss und Neubau diskutiert wurde. Man entschied sich jedoch dafür, das bisherige Bahnhofsgebäude beizubehalten. Nach Kriegsende wurden zunächst einige notdürftige Reparaturen vorgenommen. Nach der Währungsreform wurde die Instandsetzung des Bahnhofs fortgesetzt. In den 1970er Jahren erfolgte schließlich eine Grundinstandsetzung. Mit der Errichtung der Tunnelstation 1969–1975 östlich der Halle für die City-S-Bahn wurden seitliche Anbauten der Ostseite abgerissen und der Nordsteg (Wandelhalle) renoviert.

Tunnelanlagen

Parallel zum Südsteg verlief unterhalb der Gleisebene der so genannte „Südsteg-Tunnel“ für Fahrgäste. Er war als unterirdische Direktverbindung von den Bahnsteigen unmittelbar zur U-Bahn-Haltestelle Hauptbahnhof Süd (U1/U3) gedacht. Er wurde zum Jahreswechsel 1991/92 bis auf die Zugänge zu den beiden S-Bahn-Bahnsteigen verschlossen. Als Grund wurde der häufige Aufenthalt von Drogen- und Alkoholabhängigen dort angegeben.

Der S-Bahn-Tunnel Richtung Jungfernstieg, Landungsbrücken (City-S-Bahn, 1979 mit Verlängerung nach Altona) endet nördlich der Bahnhofshalle in einem teils unter-, teils oberirdischen Einfädelungsbauwerk. Im Zusammenhang damit wurde östlich der Bahnhofshalle eine dazu parallel verlaufende, zweigleisige Tunnelstation mit Mittelbahnsteig für die nordwärts ausfahrenden S-Bahn-Züge errichtet und 1981 in Betrieb genommen. Über dem Südausgang der Tunnelstation entstand anstelle des früheren Seitenflügels ein quaderförmiges Betriebsgebäude mit metallverkleideter Fassade, „Keksdose“ genannt. Danach wurden die Gleise neu durchnummeriert. Die Gleise in der neuen Station erhielten die Nummern 1 und 2, die bisherigen Gleise 1 bis 12 in der Halle wurden zu den Gleisen 3 bis 14. Gleichzeitig wurde der S-Bahn-Betrieb für die südlich ausfahrenden Züge ausschließlich auf die Gleise 3 und 4 verwiesen. Am bisherigen S-Bahn-Gleis 5 (vorher 3) wurde die Stromschiene demontiert, es dient seitdem dem Regional- und Fernverkehr.

Wandelhalle

Die an der Nordseite des Bahnhofs gelegene Verbindungshalle über den Gleisen wurde unter dem Namen "Wandelhalle" bekannt. Zu ihr gehören die Eingangs- und Ausgangshallen an der West- und Ostseite des Bahnhofs. Als Zugang zum Bahnsteig der S-Bahn (jetzige Gleise 3 und 4) gibt es noch eine zusätzliche Halle über dem ersten (östlichen) Bahnsteig. In der Wandelhalle befanden sich früher die Wartesäle 1. bis 4. Klasse, während die Fahrkartenschalter und die Gepäckabfertigung und -ausgabe in den Eingangs- und Ausgangshallen untergebracht waren.

Im Rahmen der Erneuerung der Tragkonstruktion wurde der Nordsteg des Hauptbahnhofes umgebaut. Die Wandelhalle erhielt eine Galerie mit Läden in Höhe des ersten Stockwerks. Zuvor wurde diese Fläche nur für Werbetafeln genutzt.

1988 fand sich ein privater Investor für den Neubau der Wandelhalle, nachdem die ursprüngliche Halle aus Altersgründen bereits längere Zeit zuvor abgerissen worden war. Die neue Wandelhalle feierte ihre Eröffnung am 1. Juni 1991. Auf 7.600 m² und zwei Etagen befinden sich zahlreiche Läden und gastronomische Betriebe. Der Gourmet-Bereich wurde im Jahre 2005 vergrößert.

Aufgrund der Lage im Bahnhof unterlagen die Geschäfte nicht den von 1900 bis 2007 gesetzlich begrenzten Ladenöffnungszeiten, sondern waren – und sind – an allen sieben Wochentagen von 6 bis 23 Uhr geöffnet.

Nutzung

Für den Personenverkehr stehen die Gleise 1-8 und 11-14 zur Verfügung, wobei Gleis 1 und 2 unterirdisch außerhalb der Halle liegen. Der Fern- und Regionalverkehr wird über die Gleise 5–8 und 11–14 abgewickelt. Die fünf Mittelbahnsteige sind über Treppen und Rolltreppen vom Nord- und Südsteg aus erschlossen. Die heutigen Bahnsteige laufen zum großen Teil aus dem Südende der Halle hinaus und haben dort eigene Überdachungen. Der Güterverkehr Richtung Norden läuft über zwei Durchgangsgleise (9 und 10) ohne Bahnsteig. Diese Gleise dienten früher neben dem Güterverkehr auch der Zufahrt zum Bahnpostamt Hühnerposten.

Auf der Nordwestseite führen die Gleise über die Hamburg-Altonaer Verbindungsbahn mit den Fernbahnhöfen Hamburg-Dammtor und Hamburg-Altona in Richtung Schleswig-Holstein und Skandinavien.

Auf der Südostseite verzweigen sich die Gleise unmittelbar hinter der Halle in die nördlichen - und östlichen Richtungen nach Lübeck und Berlin sowie den südlichen Strang über die Elbbrücken, mit weiterer Verzweigung hinter dem Fernbahnhof Hamburg-Harburg nach Süden (Hannover, Rangierbahnhof Maschen) und Südwesten (Bremen, Köln).

Die Bedeutung des Bahnhofs für den Fernverkehr hat seit 1995 nochmals deutlich zugenommen. Die Bahnstrecken in Schleswig-Holstein waren bis dahin nicht elektrifiziert. Seit 1995 ist es für Fernzüge in oder aus Richtung Norden nicht mehr notwendig, den Kopfbahnhof in Altona anzufahren, um einen Lokwechsel vorzunehmen. Seitdem Regionalzüge von und nach Kiel und Flensburg statt im Bahnhof Hamburg-Altona in Hamburg-Hauptbahnhof beginnen und enden, werden Teile des Umsteigerverkehrs von dort hierher verlagert.

Da sich der Hamburger Hauptbahnhof nur mit sehr großem Aufwand baulich erweitern ließe, sind die meisten Bahnsteiggleise in zwei mit jeweils a und b bezeichnete Abschnitte unterteilt. Diese betriebliche Unterteilung wird vor allem bei den Gleisen 5 bis 7 und 11 bis 14 genutzt. Sie ermöglicht es zwei Zügen, die annähernd zur gleichen Zeit den Hamburger Hauptbahnhof als Anfangs- oder Endbahnhof in bzw. aus entgegengesetzten Richtungen benutzen, sich ein gemeinsames Bahnsteiggleis zu teilen. Dies betrifft vor allem Regionalzüge, die auch kurz genug sind, um gemeinsam in voller Länge eine Bahnsteigkante abzudecken. So kann zum Beispiel ein Regionalexpress in Richtung Norden (z.B. nach Flensburg) von Gleisabschnitt 12a abfahren, während der Metronom-Zug in Richtung Süden (z.B. nach Bremen) den Gleisabschnitt 12b benutzt.

Beim Gleis 8 wird diese Regelung nicht angewendet, da es, anders als die anderen Personenzuggleise, von Osten kommend, eine Abzweigungsweiche zum südlichen Gleisstrang hat, die mitten im Bahnsteigsbereich liegt. Dieses Gleis wird in der Regel für Fernzüge genutzt, die auf der Streckenführung zwischen Süden und der Ostseeküste mit Hamburg als Zwischenstation dessen Hauptbahnhof als Wendebahnhof nutzen, wie z.B. Züge von Stuttgart nach Binz auf Rügen und umgekehrt.

Die Gleise 1 bis 4 sind reine S-Bahn-Gleise und die Gleise 9 und 10 Durchfahrtsgleise ohne Bahnsteige; auch diese sind sämtlich nicht in Abschnitte aufgeteilt.

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