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www.de-teil.de
Juli 
August 

Krameramtsstuben
Typisch hamburgische Wohnhofsanlage aus dem 17. Jahrhundert


Die in unmittelbarer Nähe der St. Michaeliskirche gelegenen Krameramtswohnungen, Krayenkamp 10, sind das letzte erhaltene Beispiel für eine ehemals typisch hamburgische Wohnhofsanlage aus dem 17. Jahrhundert. Die beiden Häuserzeilen mit dem schmalen Gang dazwischen dienten bis 1968 als Altenwohnungen.

Eine dieser Wohnungen ist seit dem 19. Jahrhundert im Originalzustand erhalten und vom Museum für Hamburgische Geschichte mit einer vollständigen Einrichtung aus der Zeit um 1850/60 ausgestattet worden. Damit wird zum einen das Wohnen großstädtischer Mittelschichten in der Vergangenheit dokumentiert, für das es nur selten museale Darstellungen gibt; zum anderen soll die Museumswohnung über die Geschichte der Krameramtswohnungen aussagen.

Im Jahr 1375 schlossen sich die Kleinhändler, die ihren festen Stand oder Laden in der Stadt besaßen und vornehmlich mit Gewürzen, Seidenstoffen und Eisenwaren handelten, im Krameramt zusammen und gaben dieser zunftmäßigen Vereinigung Statuten. Das Zunftzeichen der Kramer, später Krämer oder auch Kolonialwarenhändler genannt, zeigt ihre beiden wichtigsten Meßgeräte: die kleine Balkenwaage und die Elle. Dieses Zeichen befindet sich auf einer Tafel außen im Hof. Im Empfangsraum der Wohnung sind die beiden Geräte als Originale aus der Zeit um 1800 zu sehen.

Im Jahr 1676 ließ die wohlhabende Berufsorganisation auf dem von ihr erworbenen Gelände eines bürgerlichen Lust- und Ziergartens bei der Michaeliskirche Freiwohnungen für jeweils 20 Witwen ihrer verstorbenen Amtsbrüder errichten. Um einen neuen Krämer zuzulassen, lag es im Interesse der Zunft, die Witwen aus den Ladengeschäften in Altenwohnungen unterzubringen. Auf den Bau 1676 weist ebenfalls eine Tafel mit der Stiftungsinschrift an der Hauswand im Hof hin.

Das Haus an der Straße, durch das der Torweg auf den Hof führt, wurde erst um 1700 errichtet, als der Krayenkamp eine vorverlegte Straßenführung erhielt. Es gehörte nicht eigentlich zu den Kramerwitwenwohnungen, sondern wurde zu Wohnzwecken vermietet. Die 1676 gebauten Reihenhäuser im Hof hatten alle den gleichen Zuschnitt: Je zwei Wohnungen standen spiegelgleich nebeneinander.

Allerdings wohnten hier nicht ausgesprochen arme Leute, sondern Angehörige einer Mittelschicht, die zu der Zeit einen großen Anteil an der großstädtischen Bevölkerung hatte.

Heute befinden sich in den Krameramtsstuben viele kleine Geschäfte, eine Galerie, ein Café und ein Spezialitätenrestaurant mit Hamburger Speisekarte.

Weitere Information siehe  www.hamburgmuseum.de

   



 W O
Krameramtsstuben
Krayenkamp 10
20459 Hamburg
Stadtteil: Neustadt

 W A N N
Dienstag  18.07.2017
10:00  bis 17:00  Uhr

 D A U E R


 P R E I S
2,50 €

 D R E S S
Freizeitkleidung
Evt. Wind-/Regenjacke,
wärmende Kleidung.
Bequeme Schuhe.
(Kopf

 B U C H U N G
Tel.: 040 375 019 88

Fax: 040 4281323103
Internet:
www.kramer-witwen-wohnung.de
eMail:
info@hamburgmuseum.de
Kreditkarte:
keine

Ticket-Verkaufsstellen:
Am Eingang
Erwachsene: 2,50 €
ermäßigt: 1,70 €
Kinder/Jugendliche bis 17 J: frei

 H I N W E I S
 Familien/Kinder willkommen
 Parken können Sie in der Michel-Garage (Zufahrt über Rödingsmarkt/Schaarsteinweg oder Neuer Neustädter Weg)

 WIE  KOMME  ICH  DORT  HIN
S1, S2, S3 STADTHAUSBRÜCKEN
Ausgang: Michaelisstraße
(dem sichtbaren Michel entgegen)
Zu Fuß ca. 8 Minuten
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Ausgang: Gruner&Jahr-Gebäude (grau) Zu Fuß ca. 8 Minuten
U3 RÖDINGSMARKT
Ausgang: Willy-Brandt-Straße
Zu Fuß dem Verkehr entgegen ca. 10 Minuten
Bus-Linien: 36, 112, 37 MICHAELISKIRCHE

U-Bahn,S-Bahn,Bus: www.hvv.de

Stadtplan: www.stadtplan.net

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